Keine Anlageberatung · Wertpapiere und Kryptowerte bergen Verlustrisiken

Börse & Handel

Handelszeiten

Kurz erklärt: Handelszeiten sind die Zeitfenster, in denen ein Handelsplatz Aufträge annimmt und Kurse feststellt; sie unterscheiden sich je nach Börse, Produkt und Handelsplattform.

Es gibt nicht „die“ Handelszeit der deutschen Börse. Jeder Platz legt eigene Fenster fest, oft mit Auktionen zu Beginn, in der Mitte und am Ende des Tages.

Typische Zeiten in Deutschland

  • Xetra: in der Regel 9:00 bis 17:30 Uhr, mit Eröffnungs-, Tages- und Schlussauktion.
  • Börse Frankfurt (Parkett): ca. 8:00 bis 20:00 Uhr.
  • Tradegate und gettex: deutlich längere Zeiten, bis in den späten Abend.

Die genauen Angaben legen die Betreiber fest und können sich ändern. Feiertage wie Karfreitag oder der 24. Dezember sind handelsfrei, hinzu kommen Brückentage und Sonderregelungen.

Auswirkung auf den Handel

Der Kurs eines Wertpapiers muss nicht überall gleich sein. Hat die Heimatbörse geschlossen, laufen andere Plätze weiter. Ein US-Wert, der in New York ab 15:30 Uhr deutscher Zeit gehandelt wird, hat in Deutschland schon vorher Kurse, die auf Erwartungen beruhen.

Für Anleger relevant

Zu Beginn und Ende des Handels sind Spreads oft weiter und Kurse schwankungsanfälliger. Ein Limit schützt hier stärker als eine Market-Order. Aufträge außerhalb der Handelszeiten werden gespeichert und am nächsten Handelstag ausgeführt.

Sparpläne werden unabhängig vom Börsentag zu festen Terminen ausgelöst; fällt der Termin auf ein Wochenende, wird am nächsten Handelstag ausgeführt.

Ein Blick auf ausländische Börsen lohnt sich ebenfalls: Tokio handelt nach deutscher Zeit nachts, New York am Nachmittag und Abend. Bei Zeitumstellungen verschieben sich die Fenster zeitweise, weil Europa und die USA die Sommerzeit an unterschiedlichen Tagen beginnen.

Quelle: Deutsche Börse: Handelszeiten Xetra · Stand: Oktober 2026